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Potentialmessung

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Ströme, die zwischen veschiedenen Metallen im Mund fließen, können unterschiedlichste Beschwerden auslösen.

 

 

Mit einem hoch empfindlichen Potentiometer lässt sich der Strom, der zwischen zwei Metallen im Mund fließt messen. Diese Ströme verursachen eine Ionenwanderung bei dem der Speichel als elektrolytisches Medium wirkt. Erkenntlich wird dies daran, dass sich z.B. schwarze Niederschläge von Amalgam- auf Goldfüllungen zeigen. Dies lässt sich nur vermeiden, entweder durch Austausch des unedlen Metalles durch Goldfüllungen oder völlig neutrale Keramik.

Manchmal sind die Ströme auch so stark, dass bei Patienten körperliche Beschwerden auftreten. Diese können sein Schleimhautbrennen, unklare Schmerzzustände in der Mundhöhle bis hin zu nicht definierbaren Kopfschmerzen.
Die Schwierigkeit liegt darin, dass es keinen zwingenden Grenzwert für die Strommenge gibt, ab welcher Beschwerden beweisend wären. Therapeutisch kann man dann lediglich die unedlen Metalle entfernen und durch Kunststoff oder Zement ersetzen, wieder zu messen und dann sehen, ob sich die Beschwerden bessern.